|
||
Quelle: Der Bewerbungsplaner AGFA Profi Portrait-Studio 2002 / Fotos: Dirk Meyer Auf die Vorteile des Internets sollten Sie bei der Stellensuche nicht verzichten. Zum einen eignet es sich sehr als Recherche-Werkzeug. Was immer Sie suchen, offene Stellen, Tipps oder sonstige Informationen - geben Sie Ihre Begriffe in die gängigen Suchmaschinen ein. Darüber hinaus gibt es Jobbörsen, wo Sie sich kostenlos registrieren lassen und Ihr Profil hinterlegen können, so dass Sie möglicherweise von den Firmen gefunden werden. Und natürlich können Sie sich bei vielen Firmen online bewerben.GRUNDSÄTZLICHES ZUR ONLINE-BEWERBUNG Die Existenz eines Webauftritts garantiert nicht dafür, dass für ein Unternehmen der Umgang mit dem Internet alltäglich ist. Eine elektronische Bewerbung ist also nur dann sinnvoll, wenn die Firma auch über die Strukturen verfügt, diese zu bearbeiten.Im Zweifel beschränken Sie sich also auf Firmen, die Online-Bewerbungen explizit in ihrer Stellenanzeige bzw. Homepage wünschen. Ansonsten bewerben Sie sich lieber konventionell auf dem Postweg oder Sie erkundigen sich telefonisch oder per E-Mail, ob eine Online-Bewerbung möglich ist. NEHMEN SIE ES ERNST ODER LASSEN SIE ES! Eine Bewerbung über das Internet steht einer konventionellen
Bewerbung in nichts nach. Also bitte kurz eintragen: Um welches Stellenangebot ging es? Auf welcher Internet-Seite haben Sie es gefunden? Ansprechpartner Erkundigen Sie sich nach der richtigen Kontaktperson und deren E-Mail-Adresse, falls nur ein allgemeines info@firma.de in der Anzeige angegeben ist.EINGABEFELDER Wird zu der Stellenausschreibung ein Bewerbungsformular angeboten, Sie möchten aber trotzdem mit einer eigenen E-Mail-Bewerbung aus der Reihe tanzen, sollte dies auch gerechtfertigt sein. Sinnvollerweise sollten Sie sich an den Eingabefeldern im E-Mail-Formular orientieren und diese durch eigene Aspekte ergänzen. Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihre Mitteilung klar und übersichtlich strukturiert ist und nicht zum Roman mutiert.AUSSEHEN DER E-MAIL Verabschieden Sie sich von dem Wunsch, die Schriftart und den Text-fluss Ihrer Bewerbung festlegen zu wollen. Wie Ihre E-Mail für den Empfänger aussieht, hängt von Einstellungen in seinem E-Mail-Programm und System ab, die Sie logischerweise nicht beeinflussen können.Schreiben Sie Ihren Text daher am Besten in einem Texteditor (bei Microsoft: „Editor" oder WordPad") vor, dort wird er nicht mit unsichtbaren Formatierungen versehen, wie es bei den meisten Textverarbeitungsprogrammen der Fall ist. Es genügt auch, den Text zum Schluss einmal in den Texteditor einzufügen und gleich wieder auszuschneiden. Um sicher zu gehen, senden Sie die E-Mail zuerst an sich selbst. ANGEHÄNGTE DATEIEN Angehängte Dateien unbekannter Herkunft stoßen in der Regel nicht auf Begeisterung. Sie können Viren enthalten und sie zu öffnen erfordert zudem mehr Geduld, als der Empfänger möglicherweise aufbringen wird.Vermeiden Sie also zunächst angehängte Dateien aller Art. Konzentrieren Sie sich lieber auf ein kurzes Anschreiben, in dem Sie sich vorstellen und Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse nennen. Bieten Sie an, ausführliche Unterlagen per E-Mail oder Post nachzusenden. Erkundigen Sie sich, welches Datei-Format gewünscht wird. So sichern Sie, dass Ihre Unterlagen auch wirklich geöffnet und gelesen werden können. DATEIGRÖSSE ANGEHÄNGTER DATEIEN Wenn Sie aufgefordert werden, weitere Informationen oder Arbeitsproben zu schicken, versuchen Sie, 100-200 Kilobyte Dateigröße nicht zu überschreiten. Andernfalls schicken Sie eine CD-ROM oder Diskette auf dem Postweg.www.meine-bewerbung.de Eine zusätzliche Möglichkeit ist die Einrichtung einer persönlichen Bewerbungs-Homepage. Diese bietet Ihnen fast alle Möglichkeiten zur Eigenpräsentation einer schriftlichen Bewerbung.Trotzdem sollten Sie sich nicht darauf verlassen, dass die Personalentscheidenden Ihrer Seite sofort längere Aufmerksamkeit widmen. Hinterlassen Sie also in jedem Fall in der E-Mail Ihr aussagekräftiges Kurzprofil. Eine Bewerbungs-Internet-Seite zu erstellen, ist auch nur dann ratsam, wenn diese wirklich repräsentativ ausfällt. Das heißt, die Seite sollte den formellen und optischen Kriterien der Bewerbungsmappe entsprechend aussagekräftig, übersichtlich, vollständig, seriös und die Orthografie korrekt sein, hinzu kommen kurze Ladezeiten. SIE HABEN SCHON EINE HOMEPAGE? Schicken Sie die Personalentscheidenden nicht einfach auf Ihre normale Homepage, wenn dort Farbenvielfalt leuchtet, animierte Bildchen um die Wette blinken und viel zu lesen ist, was nur Ihre engsten Freunde interessiert. Auch ein Unterverzeichnis einzurichten genügt nicht als Abschirmung, denn theoretisch kann jedermann (z. B. auch Ihr aktueller Chef) problemlos auf Ihre Bewerbungsseiten zugreifen und sich ebenfalls auf Ihrer Privatseite umsehen. Sie sollten also eine eigene Domain (Internet-Adresse) für die Bewerbungsseite reserviert haben und einen Passwortschutz einrichten.Auch die Einrichtung einer speziellen E-Mail-Adresse könnte empfehlenswert sein. Riskieren Sie keine Fehlinterpretationen, indem Sie als suffnase@domain.de mit dem Personalentscheidenden korrespondieren. CHECKLISTE ONLINE-BEWERBUNG Überprüfen Sie, ob Ihre Bewerbung unter anderem folgende Angaben enthält:
|
||
|