|
||
Quelle: Der Bewerbungsplaner AGFA Profi Portrait-Studio 2002 / Fotos: Dirk Meyer
Bevor Sie die Ärmel hochkrempeln und sich stapelweise Zeitungen mit Anzeigenteil nach Hause holen, sollten Sie tief durchatmen und sich ein paar grundsätzliche Gedanken machen. Wo liegt mein individuelles Ziel? Sie können unzählige Bücher und Internetseiten zum Thema zu Rate ziehen, erfolgreich bewerben werden Sie sich erst, wenn es Ihnen gelingt, im Rahmen einer formell gut gelungenen schriftlichen Bewerbung das heraus zu arbeiten, das Sie von allen anderen Bewerbern, die dieselben Ratgeber bemüht haben, unterscheidet. Bewerbung als Eintrittskarte Schließlich wollen Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten Sie sich also darüber im Klaren sein, was Ihre beruflichen und privaten Ziele sind, wo Ihre Stärken, Schwächen und Vorlieben liegen, kurz gesagt, was Sie überhaupt erreichen wollen. Wo stehe ich? Am Anfang jeder Initiative steht also Ihre kritische Selbstanalyse. Was ist meine Leistung wert? Früher oder später müssen Sie sich der Gehaltsfrage stellen.
Tun Sie es als Abschluss Ihrer Selbstanalyse. Hierfür gibt es leider
keine Standard-Empfehlungen. Bedenken Sie aber folgendes: Nicht nur wenn
Sie zu hoch stapeln, könnte dies eventuell zum Ausschlusskriterium
werden. Auch wenn Sie sich zu weit unter dem Marktwert anbieten, könnten
die Personalentscheidenden auf den Gedanken kommen, Sie seien von sich
selbst dann doch nicht so überzeugt, wie das Anschreiben glauben
machen will. Oder auch: Was nichts kostet, ist nichts. |
||
|