| Es ist vollbracht: Die
Basketballerinnen des TV Saarlouis haben am Donnerstag die deutsche Meisterschaft
geholt. In Spiel fünf gegen Wasserburg siegten die Royals mit 76:66.
Jetzt wird eine Woche gefeiert. |
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Fans ein Liedchen an „So sehen
Sieger aus" - und Celeste Trahan-Davis verpasste Spandauw die obligatorische
Bierdusche.
Und als Mannschaftskapitän Romy Bär
die Meisterschale in die Höhe streckte, glich die Halle einem Tollhaus.
Die Aussagen der Beteiligten glichen sich fast wie ein Ei dem anderen,
doch alle kamen von Herzen. „Das ist ein Traum, unfassbar", suchte
Royals-Geschäftsführer Oliver Kraulich nach passenden Worten. „Unbeschreiblich.
Diese Stimmung hier in der Halle, das alles hier. Da gibt es kaum Worte
für", meinte Spielmacherin Isabelle Comteße, die nach dem kurzfristigen
Ausfall von Stina Barnert (Oberschenkelverhärtung) 40 Minuten auf dem Feld
stehen musste. Rene
Spandauw, der beim Schlusspfiff mit seinem Co-Trainer Marius Dziurdzia
ein Tänzchen aufs Parkett legte und danach jeden herzte, den er nur finden
konnte, war noch am Morgen nach dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte
euphorisiert: „Das war schlichtweg überwältigend. Mehr Drama ging insgesamt
fast gar nicht. Die gesamten Play-offs, diese Serie und schließlich sogar
in diesem Spiel. Das ist kaum noch zu überbieten." Selbst
Ministerpräsident Peter Müller ließ sich von der Euphorie anstecken: „Das
war beste Werbung für den Sport und das Saarland. Die Royals sind verdient
deutscher Meister." |
Saarlouis. Als die Saarlouis
Royais vor fünf Wochen den deutschen Basketball-Pokal verteidigten, kündigte
Fantasia Goodwin an, im Falle der Meisterschaft „eine ganze Woche lang" feiern
zu wollen. Ob die 23-Jährige das einhalten kann, wird sich noch zeigen.
Aber der Beginn des Feier-Marathons war bereits viel versprechend: Es dämmerte
am Freitagmorgen schon, als die letzten Spielerinnen der Royals mit Trainer
Rene Spandauw (Foto: rup) ein Lokal in der Saarlouiser Altstadt verließen.
Es ist zu erwarten, dass dies in den kommenden Tagen noch öfter vorkommen
wird.
Denn die Royals sind endlich am Ziel. Mit dem 76:66 (38:40) im fünften
und entscheidenden Finalspiel gegen den fünffachen Meister TSV Wasserburg
setzten sie einer ohnehin bereits gelungenen Saison noch die Krone auf
und holten das Double -Meisterschaft und Pokalsieg in einer Saison. „Make
our drean come true" - „Lasst unseren Traum wahr werden", forderten
die fast 2500 Fans in der Stadtgartenhalle vor der Partie - und nach
einem harten Stück Arbeit durfte um kurz vor 22 Uhr endlich gejubelt
werden.
Die Spielerinnen lagen sich minutenlang in den Armen, Fantasia Goodwin
stimmte noch während der Siegerehrung mit den
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